Hochkar - Helikraft Klettersteig

Endlich am Hochkargipfel. Obwohl ich schon oft in der Gegend war, mein Vater stammt aus Lunz am See und ich war auch schon oft am Hochkar Schifahren, habe ich es noch nie auf den Hochkargipfel geschafft. Nun war es endlich soweit, der erste Gipfel nach meiner R√ľckkehr aus S√ľdamerika.

In der Fr√ľh starten wir aus Wien. Navi seid Dank fahren wir nicht √ľber Wieselburg sondern eine mir unbekannt Strecke. Auf dem Weg sehen wir noch sehr viele Wolken. Wir lassen uns daher Zeit und hoffen auf sch√∂nes Wetter am Hochkar.

  Dort angekommen, kommt auch wirklich die Sonne heraus. Wir warten noch auf den Rest unser Gruppe und machen uns auf zum Einstieg des Helikraft Klettersteig. Bei Einstieg erwartet uns der etwas eigenartige Hinweis dass der Steig nicht gewartet wird. Das ist meiner Meinung nach f√ľr einen Weg nicht zul√§ssig, es best√ľnde nur die M√∂glichkeit ihn zu sperren. Da man aber hiermit Werbung f√ľr die Region macht, wird das wohl nicht passieren, der Halter hat daher aus meiner Sicht sehr wohl die Verpflichtung den Steig zu warten.

Der Steig selbst nutzt die vorhanden Felsen optimal aus um eine m√∂glichst lange abwechslungsreiche Route zu schaffen. Es macht durchaus Spass ihn zu gehen, allerdings geht man ihn nur seiner selbst Willen, denn er f√ľhrt praktisch nirgends hin. Nach insgesamt drei Seilbr√ľcken gelangt man auf den Bereich der Schipisten √ľber die man per Normalweg absteigt.

Wir entschlie√üen uns noch auf den Hochkargipfel zu gehen. Die Aussicht von dort ist wirklich toll man sieht sch√∂n ins Ges√§use. Buchstein, Tamischbachturm und Hochschwab liegen direkt vor uns auch der D√ľrrnstein ist zu erkennen.

Wir steigen auf der anderen Seite des Kars ab. Dort befindet sich ein wirklich netter Wanderweg auf dem nicht zu erkennen ist das man sich in einem Schigebiet befindet. Lifte und Schipisten sind von hier nicht zu sehen.

Unten angekommen machen sich alle ausser mir auf ins Solebad in G√∂stling w√§rend ich eine kleine Odysse nach Wien antrete. Mit Schienenersatzverkehr aus G√∂stling fahre bis zu Schmalspurbahn die mich nach Waidhofen and der Ybbs bringt. Von dort √ľber Amstetten nach Wien wo mich ein Kesselgulasch erwartet.

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